So findet Ihr die richtige Funktionsjacke

11
Aug
2019
Was muss eine Regenjacke können?
Was muss eine Regenjacke können?
  • Bianca Hoch
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  • Funktionsjacke . Regenjacke . Softshell . TPU Membran . wasserdicht . Wassersäule .

Regen-reich oder viel zu trocken. Das Wetter zeigt sich bisweilen sehr launisch, weshalb es sicherlich von Vorteil ist, eine gute Regenjacke im Schrank griffbereit zu haben.  Wer also noch keine Regenjacke besitzt oder sich angesichts feuchter Aussichten nun eine neue leisten möchte, der erfährt hier, worauf es bei einer Regenjacke ankommt und welche alternativen Allroundjacken es gibt, die sich für alle Wetterverhältnisse eignen.

Was ist die Wassersäule?

Der Begriff Wassersäule taucht in der Beschreibung einer Regenjacke immer wieder auf. Er bezeichnet die Wasserdichte des Materials und ist vor allem für Allwetter-Outdoorfreaks der wichtigste Indikator beim Kauf einer Regenjacke. Um diese zu testen wird ein Stück Stoff solange einem stetig steigenden Wasserdruck ausgesetzt, bis genau 3 Tropfen Wasser den Stoff durchdringen. Die europäische Norm für Schutzkleidung gegen Regen besagt, dass Jacken ab 1.300 mm Wassersäule wasserdicht sind.

Natürlich geht es ab einer Wassersäule von 3.000 mm erst richtig los im Regenjacken-Segment. So gut wie alle namhaften Hersteller von Wanderbekleidung steigen erst ab 5.000 mm ein, wir von James-Nicholson tun dies schon darunter, weil wir unsere Mode eben auch für den Freizeitwanderer, Brötchenholer und Gassigeher herstellen, der eben keine 200 EUR für eine Regenjacke ausgeben will.

3.000 mm Wassersäule und eine TPU-Beschichtung machen diese Freizeitjacke zum erschwinglichen Outdoor-Könner.
Robustes Rip-Stop-Gewebe und eine Menge Stauraum machen diese Jacke zum Wegbegleiter, 1.500mm Wassersäule reichen für einen kurzen Schauer locker aus.

Hochfunktionelle Regenbekleidung muss nicht teuer sein.

Beim Kauf jeder Funktionsjacke gilt: Erst Gedanken machen, wann und wie sie eingesetzt werden soll. Für den gelegentlichen Einsatz auf Tageswanderungen reicht eine leichte Regenjacke mit einer Wassersäule von 3.000 mm völlig aus. Sie wird Euch vor kurzen Schauern ebenso schützen wie vor Nieselregen. Eine Kapuze mit Kordelzug ist ideal, wenn ihr eure Wanderung nicht unterbrechen wollt und schützt auch vor kaltem Wind auf den Bergen. Ein Innenfutter ist nicht unbedingt erforderlich, denn dieses erhöht auch das Packmaß. Da man solch eine Jacke kaum stundenlang trägt muss sie in punkto Atmungsaktivität keine Höchstleistungen erbringen.

Soll die Jacke täglich zum Einsatz kommen (z.B. beim Gassigehen mit dem Hund) sollte sie vor allem bequem, funktionell und zusätzlich wasserdicht (mind. 1.500mm Wassersäule) sein. Idealerweise sollten auch die Nähte, wo die Nässe zuerst eindringt, versiegelt sein. Da man beim Spazierengehen lieber auf raschelnde Nebengeräusche verzichtet, sollte ein hochwertigeres Material gewählt werden, das nicht so stark knistert. Ein Innenfutter aus Netzgewebe ist die ideale Zusatzschicht zwischen Körper und Außenmaterial, sie verhindert das Ankleben der Jacke und unterstützt die Ventilation.

Softshell mit Membrane für maximale Bewegung und Dichte

Ein Bewegungstalent ohne Kapuze, aber trotzdem mit Köpfchen. Beim Klettern, auf dem Rad oder mit Outdoor-Hungrigen, die lieber Mütze tragen, macht diese Jacke alles mit, Softshell und 5.000mm Wassersäule sei dank.
Die Königsjacke unter den James-Nicholson Regenjacken ist diese Ultraleichtjacke mit 10.000mm Wassersäule, nass werden ist hiermit geradezu ein Vergnügen!

Wird die Jacke auf ausgiebigen Wandertouren mit schwerem Gepäck oder auf dem Schul-und Arbeitsweg getragen, sollte das Material dicker und atmungsaktiver sein und auch bei starker Beanspruchung noch wasserdicht. Mindestens 5.000 bis 10.000 mm Wassersäule und dazu versiegelte Nähte sind ein Muss für solch eine Funktionsjacke und ein damit verbundenes trockenes Outdoor-Abenteuer. Denn ein Rucksack scheuert an den Schultern stark und nutzt sowohl das Material, als auch die Imprägnierung ab. Eine spezielle TPU Membran dient als Zwischenschicht im strapazierfähigen, knisterfreien und sogleich elastischen Softshellmaterial. Sie transportiert feuchte Luft an die Oberfläche, lässt jedoch keine Nässe von außen eindringen. Die Regen-Softshelljacke ist soz. ein Alleskönner, der die wasserdichten Eigenschaften einer Regenjacke mit den isolierenden und robusten Eigenschaften einer Softshelljacke verbindet.

Natürlich muss der Outdoor-Freak für solch ein Funktionswunder etwas tiefer in die Tasche greifen, doch immerhin ist seine Allroundjacke dann bei jedem Wetter und überall einsatzbereit.

Ein Tipp zum Schluss: Sind Eure Regenjacken, ganz egal ob imprägniert oder mit Membran ausgestattet, irgendwann doch nicht mehr wasserdicht, lohnt sich eine Reaktivierung, die ich im Blog am Beispiel von Skibekleidung schon einmal thematisiert habe. Was für eine Skijacke gilt, funktioniert natürlich auch bei einer Regenjacke!

Als Mutter von zwei Söhnen bin ich ständig in Action, wir sind eine sportliche Familie und probieren alles aus, was Spaß macht. Wir lieben die Natur und unsere Schwäbische Alb!

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